Latsch impft
Latsch - 432 Impfdosen Johnson & Johnson standen bereit, 432 Impfungen wurden durchgeführt. Der „Impftag“ in Latsch am Freitag, 28. Mai, wurde zu einem vollen Erfolg. Die Impfung war für alle Altersgruppen zugänglich. Dies ließen sich viele, die bisher noch ungeimpft waren, freilich nicht entgehen. Ortspolizistin Tanja Plörer und Kathrin Walter vom Latscher Steueramt koordinierten die Abwicklung. Beteiligt am Impftag waren neben den Ärzten, die Gemeinde Latsch, die Ortspolizei, der Hauskrankenpflegedienst sowie die Bergrettung. „Ein großes Lob an alle, alles funktionierte reibungslos“, lobte Bürgermeister Mauro Dalla Barba. Freilich sei es im Vorfeld eine Herausforderung gewesen, schlussendlich wurde die Veranstaltung aber zu einem vollen Erfolg. Latsch sei eine der wenigen Gemeinden, die bereits zu diesem Zeitpunkt allen Altersgruppen eine Impfmöglichkeit zur Verfügung stellen konnten. Dies sei beispielhaft, freute sich Dalla Barba. Die Hausärzte seien an die Gemeinden herangetreten, mit der Idee einen solchen Impftag in die Wege zu leiten: Die Impfdosen seien da, die Bürokratie inklusive Anmeldeprozeduren aber nur schwierig zu bewältigen. So nahm dies die Gemeinde in die Hand. In der Hausärztepraxis wurde dann schließlich auf Hochtouren geimpft, von 14 bis 22 Uhr. Lange Wartezeiten gab es dabei keine. Annahme, ein Anamnese-Gespräch, die Verabreichung der Impfdosis und anschließend rund 15 Minuten Erholung im Ruheraum. In erster Linie waren Bürger aus den Gemeinden Latsch, Martell und Kastelbell-Tschars zur Impfung eingeladen, da aber noch einige wenige Impfdosen verfügbar waren, konnten auch einzelne Personen aus Gemeinden von außerhalb sich ihre Impfung in Latsch abholen. „Der Impftag wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, es gab viel Lob“, betonte auch Bürgermeister Dalla Barba.